Reform der Grunderwerbsteuer

Getrieben durch die mediale Berichterstattung, dass es sich bei „Share Deals“ – also der Veräußerung von Anteilen an Kapital- oder Personengesellschaften – um ein „Steuerschlupfloch“ handle, treibt das hessische Finanzministerium eine Reform der Grunderwerbsteuer voran. Die Kritik an der bisherigen Rechtslage richtet sich vornehmlich an die Ungleichbehandlung des Erwerbs von privatem, selbst genutztem Wohneigentum zu Transaktionen bei Immobiliengesellschaften. Die weitreichenden Konsequenzen für Transaktionen und Umstrukturierungen außerhalb der Immobilienwirtschaft werden jedoch verkannt.

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Autor:
Wilhelm Brox
Erschienen in:
Curacontact 01/2018
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