Verlegung von Arztsitzen

Gem. § 24 Abs. 7 Satz 2 Ärzte-ZV ist die Verlegung von Angestelltenzulassungen von einem MVZ in ein anderes MVZ bei gleicher Trägerschaft oder Identität der Gesellschafter geregelt. Diese Möglichkeit führte dazu, dass MVZ-Träger neue MVZ dadurch gründeten, dass sie die notwendige Anzahl an Zulassungen durch die Verlegung von Anstellungszulassungen aus bestehenden MVZ erlangten. Dieser Praxis hat nunmehr das BSG mit Urteil vom 11.10.2017, Az. B 5 KA 38/16, einen Riegel vorgeschoben. Nach der Verpflichtung der notwendigen dreijährigen Weiterbeschäftigung eines auf die Zulassung zugunsten einer Anstellung verzichtenden Arztes, stellt die Entscheidungdes BSG eine weitere Erschwernis derMVZ-Gründung für Krankenhausträger dar.

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Autor:
Guido Kraus
Erschienen in:
Curaconsult 01/2018
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