Gewinnaufschläge

Die Änderungen des AEAO (Tz. 2 zu § 55 Nr. 1 AO) haben zu Klärungsbedarf hinsichtlich der Preisgestaltung der Leistungsbeziehungen von gemeinnützigen Unternehmen geführt. Im Fokus stehen hierbei insbesondere die Fragestellungen, ob die Dienstleistungen im Konzern die Erhebung eines Gewinnzuschlages auf die Selbstkosten vorzunehmen ist oder ob Leistungen auch ohne Gewinnaufschlag (d.h. „verbilligt“ nach dem bisherigen Verständnis der FinVerw) weiterberechnet werden können. Die OFD Nordrhein-Westfalen (NRW) hat nun mit ihrer jüngsten Verfügung vom 18.01.2017 teilweise klärende Vorgaben in diesem Kontext veröffentlicht, dieser Beitrag gibt dazu einen kurzen Überblick.

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Autor:
Andreas Seeger
Erschienen in:
Curaconsult 01/2017
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