Betriebsveranstaltungen umsatzsteuerlich im Fokus

Betriebsveranstaltungen stellen im Rahmen der Unternehmenspolitik elementare Bausteine dar. Insbesondere sollen innerbetriebliche Verflechtungen bzw. Strukturen unter den Mitarbeitern gefestigt, die Kommunikation angeregt und das Betriebsklima in positiver Form beeinflusst werden. Diese Faktoren sollen sich regelmäßig positiv auf die Arbeitsleistung und die Arbeitsabläufe des Arbeitsalltags auswirken. Vor diesem Hintergrund werden damit Betriebsveranstaltungen regelmäßig aus unternehmerischen Interessen bzw. Überlegungen ausgerichtet. Diese rücken nun bezüglich des jüngsten BMF-Schreibens hinsichtlich des Vorsteuerabzuges weiter in den Vordergrund.

Bereits mit Schreiben vom 14.10.2015 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) Stellung zur lohn- und umsatzsteuerlichen Behandlung von Betriebsveranstaltungen unter Einbeziehung der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 09.12.2010 genommen. Diese Stellungnahme beruht auf der Rechtslage der Anwendung der sogenannten Freigrenze in Höhe von 110 EUR.

Diese Auffassung ist im BMF-Schreiben vom 19.04.2016 bestätigt worden. Schwerpunkt bildet hierbei aber insbesondere der Umfang des Vor-steuerabzuges aus den entstandenen entsprechenden Aufwendungen.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die Relevanz der Umwandlung der lohnsteuerlichen Freigrenze in einen Freibetrag für den Vorsteuerabzug.

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