Verwaltungsleistungen online nutzen

Beta-Version Verwaltungsportal Bund online

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) schreibt Bund und Ländern vor, bis spätestens zum 1. Januar 2023 ihre Verwaltungsleistungen elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Des Weiteren ist die Verknüpfung der einzelnen Verwaltungsportale zu einem Portalverbund vorgesehen. Dieser ermöglicht den Nutzern einen barriere- und medienbruchfreien Zugang zu sämtlichen Verwaltungsleistungen in Deutschland.

Mit lediglich zwei Suchangaben (Verwaltungsleistung und Ort) sollen Nutzer direkten Zugang zu sämtlichen Informationen und Leistungen aller Behörden in Deutschland erhalten. Die Beta-Version des Verwaltungsportals zeigt Aussehen und Aufbau sowie erste Funktionen des Portalverbundes. Nutzer können sich Konten anlegen und damit gegenüber der Verwaltung ausweisen. Diese Kennung soll für sämtliche registrierten Online-Leistungen des Portalverbunds gültig sein. Der Anwender muss sich also lediglich einmalig identifizieren und kann die gewünschte Verwaltungsleistung abrufen.

Für die Betreiber von Verwaltungsverfahren sind damit neue Anforderungen verbunden. So eröffnet das OZG dem Bundesministerium des Innern die Möglichkeit, durch Rechtsverordnung die zur Gewährleistung der Informationssicherheit innerhalb des Portalverbundes erforderlichen Standards festzulegen. Des Weiteren legt es auch die technischen Kommunikationsstandards fest. Einzelheiten über Regelungen zu Informationssicherheit, Kommunikationsstandards oder die Verwaltung der erforderlichen Benutzerkonten sind derzeit jedoch noch nicht bekannt. Fortsetzung folgt ...

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