Fachtagung GEPA NRW

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz der Veranstaltung am 08.12.2017 und der zahlreichen zusätzlichen Anfragen bieten wir für die Fachtagung GEPA NRW in Düsseldorf am 15.03.2018 einen Zusatztermin an.

Nutzen Sie die Gelegenheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen der APG DVO sowie die in diesem Bereich im Rahmen des Entfesselungspakets geplanten Änderungen für Pflegeeinrichtungen in NRW mit erfahrenen Experten zu diskutieren. Das Entfesselungspaket enthält veränderte Bearbeitungs- und Übergangsfristen sowie insbesondere Klarstellungen, wonach keine kameralistischen Prinzipien, sondern handels- bzw. steuerrechtlichen Grundsätze u.a. auch in Bezug auf die Mittelverwendung anzuwenden sind. Das Entfesselungspaket soll im März 2018 verabschiedet werden.

Die im Rahmen des Entfesselungspakets geplanten Änderungen in der APG DVO tragen bereits dazu bei, verschiedene Probleme in der Praxis zu lösen. Allerdings werfen die geplanten Änderungen auch wieder neue Fragestellungen auf:

  • Sind die Änderungen des Entfesselungspakets im Bereich APG/APG DVO in Bezug auf Bilanzierungsfragen wertaufhellend, wertbegründend oder haben diese lediglich redaktionellen Charakter?
  • Wie ist mit Aufwand umzugehen, der aus der Zuführung von Rückstellungen entsteht oder entstanden ist?
  • Handelt es sich bei den jahresbezogenen Aufwendungen im Sinn von § 4 Abs. 5 APG DVO um Abschreibungen im handelsrechtlichen Sinne?
  • Entfällt bei der Finanzierung von Abschreibungen die Bildung von Sonderposten?
  • Wie sind die Abschreibungen auf die sonstigen Anlagegüter nach § 4 APG DVO bei Ersatzbeschaffungen zu ermitteln?
  • Wie sind die Restbuchwerte des sonstigen Anlagevermögens nach § 4 APG DVO bei den anzuerkennenden Aufwendungen in Ansatz zu bringen, wenn die Einrichtungen bereits 10 Jahre in Betrieb sind?
  • Was ist bei der Führung der sog. virtuellen Konten zu beachten?

Ca. 1.000 Pflegeinrichtungen, die im sog. Mietmodell betrieben werden, werden in 2018 erstmalig Bescheide nach der Systematik der APG DVO erhalten. Auch hier stehen zahlreiche offene Fragen im Raum:

  • Welche refinanzierungsfähigen I-Kosten ergeben sich zukünftig bei Neufestsetzung ab 2019/2020?
  • Was ist bei unechten Mietmodellen (gemeint sind Fälle, bei denen der Betreiber nicht Eigentümer der Immobilie ist und die Einordnung durch die Landschaftsverbände in der Vergangenheit als Eigentümermodell erfolgte) zu beachten?
  • Welche refinanzierungsfähigen I-Kosten ergeben sich für Mietmodelle zukünftig nach Auslaufen des Bestandsschutzes ab 2021?
  • Welche Handlungsoptionen bestehen im Mietmodell, um eine drohende Absenkung zu vermeiden?
  • Wie kann im Mietmodell die Verpflichtung zur Führung virtueller Konten vermieden werden?
  • Wie können im Mietmodell Modernisierungsmaßnahmen refinanziert werden?

In diesem Seminar erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Ihre Handlungsalternativen sowie praxisbezogene Umsetzungsempfehlungen.

Programminhalte:

  • Verordnung zur Ausführung des APG (APG-DVO) im Überblick inkl. aktueller Änderungen
  • Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem Feststellungs- und Festsetzungsverfahren
  • Rechtsmittel im Feststellungs- und Festsetzungsverfahren
  • Neuberechnung der Investitionskostensätze im Eigentümer- und (un-/echten) Mietmodell
  • Führung von virtuellen Konten
  • Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen der geänderten Investitionskostenfinanzierung
  • Rückwirkende Korrektur der Investitionskostenabrechnung sowie Rechtsmittel
  • Abbildung der Mittelverwendung §§ 4 und 6 APG DVO in der Rechnungslegung (Excel versus systemgestützte Lösungen)
  • Kameralistik versus Handelsrecht
  • Handlungsoptionen und Bestandsschutz im Mietmodell
  • Umsetzung und Finanzierung von Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen
  • Investitionsplanung
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