Kliniken im Landkreis Forchheim

Beschlossene Sache ist ab sofort die Fusion zwischen dem Klinikum Forchheim der Vereinigten Pfründnerstiftungen in Forchheim und der Klinik Fränkische Schweiz gGmbH in Ebermannstadt.

Nach einem langen Planungs- und Prüfungsprozess haben der Forchheimer Stadtrat und der Kreistag des Landkreises Forchheim am 05. Februar 2018 in einer historischen gemeinsamen Sitzung die Fusion der beiden Kliniken zum 01. Januar 2019 beschlossen.

Aus dem Klinikum Forchheim (225 Betten) und der Klinik Fränkische Schweiz mit ihrem internistischen Fachkrankenhaus (85 Betten) und ihrem Fachkrankenhaus für Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) sowie ihren zwei Tochtergesellschaften, der KFS-Service GmbH und dem Pflegezentrum der Klinik Fränkische Schweiz gGmbH für Kurz- und Langzeitpflege (60 Plätze) wird eine gemeinsame Gesellschaft mit zwei Standorten entstehen.

Ziel der Fusion ist die nachhaltige Sicherstellung der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung des Landkreises sowie der Stadt Forchheim. Besonders wichtig ist es den Vertretern der beiden Kommunen, Landrat Dr. Hermann Ulm und Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, das bisherige Versorgungsspektrum des neuen gemeinsamen Krankenhauses zu erhalten und auszubauen. Langfristig werde damit der Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Wettbewerbsfähigkeit durch Bereitstellung der erforderlichen Investitionsmittel gewährleistet.

Landrat Dr. Ulm betonte: „Ein langer Weg führt aus der Vergangenheit in die Gegenwart, und heute sind wir beisammen, um die Zukunft zu gestalten. Schon ein historischer Moment! Es wird eine gute Sache, da bin ich mir sicher!“ Auch Oberbürgermeister Dr. Kirschstein sprach von einer Veranstaltung, „die wir sicher nicht so schnell vergessen werden! Ich freue mich insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Klinikbetriebe, die nun Planungssicherheit haben für ihre berufliche und private Zukunft!“

Curacon hat unter der Leitung von Claudia Schürmann-Schütte und Rechtsanwalt Peter Pfeiffer zunächst die Prüfung und Aufbereitung der wirtschaftlichen sowie rechtlichen und steuerlichen Parameter vorgenommen. Anschließend wurde gemeinsam mit Vertretern beider Krankenhausträger ein Fusionsplan erarbeitet. Curacon unterstützte die beiden Träger zudem bei der Prozessdurchführung, dem Projektmanagement sowie bei der Ermittlung der Anteilsverhältnisse und der anschließenden vertraglichen Gestaltung.

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