Unternehmerische Mitbestimmung in der Diakonie

Am 12. Oktober 2017 hat die Konferenz Diakonie und Entwicklung eine Verbandsempfehlung zur Unternehmensmitbestimmung verabschiedet. Diese sieht vor, dass diakonische Einrichtungen ab einer Größe von 500 Mitarbeitenden ihre Mitarbeiterschaft durch eine Vertretung im Aufsichtsorgan an der Arbeit dieses Gremiums beteiligen – ausgestattet mit den gleichen Rechten und Pflichten wie andere Aufsichtsratsmitglieder.

Für private Unternehmen ist die Unternehmensmitbestimmung der Mitarbeitenden von jeher gesetzlich geregelt. Religionsgemeinschaften und ihre Einrichtungen indes sind von diesen Regelungen genauso ausgenommen wie weltliche Unternehmen und Organisationen, die unmittelbar oder überwiegend karitativen oder erzieherischen Bestimmungen dienen.

Auf diese Ausnahmen möchte die Diakonie zukünftig teilweise verzichten, um die unternehmerische Mitbestimmung ihrer Mitarbeitenden in den diakonischen Einrichtungen zu stärken.

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