ÖÖP-Studie

Während Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft (ÖPP) weitgehend bekannt sind, verbringen öffentlich-öffentlichen Alternativen häufig ein (mediales) Schattendasein.

Doch durch zuletzt wieder laut werdender Kritik an öffentlich-privaten Kooperationen, wird der Ruf nach ihnen lauter: ÖÖP statt ÖPP!

In der der Studie zu Öffentlich-Öffentlichen Partnerschaften geben die Antworten von 281 kommunalen Wahlbeamten (Bürgermeister, Landrat, Beigeordnete...), Dezernenten, Amtsleitern und Kämmerern sowie Vorständen bzw. Geschäftsführern öffentlicher Unternehmen, kommunaler Gesellschaften und Zweckverbände interessante Einblicke in die Ausgestaltung aktueller ÖÖP-Projekte, das Management von ÖÖPs sowie die Erfolgsfaktoren und Zukunftsperspektiven der öffentlichen Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich ÖÖPs in jedem Bereich der öffentlichen Leistungserbringung finden lassen. Dabei erscheint für die Befragten insbesondere die Zusammenarbeit im Bereich Verwaltung attraktiv. Während die Themenfelder der ÖÖP heterogen ausgeprägt sind, sind sich die Teilnehmer in den Beweggründen für eine Partnerschaft weitgehend einig.

So geben 95 % der Teilnehmer die Bewältigung von komplexen Aufgaben als einen der Hauptgründe für die Partnerschaft an. Die mit der Partnerschaft angestrebten Ziele lassen sich in vielen Fällen realisieren. Jedoch zeigt der Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der ÖÖPs auch Schwierigkeiten auf. So stellt insbesondere das Vergaberecht für viele Teilnehmer eine Hürde dar. Gleiches gilt für die grundlegende Reform des Umsatzsteuerrechts in Form des § 2b UStG, deren tatsächliche Tragweite auf ÖÖPs es noch abzuwarten gilt.

Trotz dieser unsicheren rechtlichen Ausgestaltung der öffentlichen Zusammenarbeit blicken die meisten Teilnehmer enthusiastisch in die Zukunft.

Die Befragten planen mehrheitlich die Kooperationen zukünftig weiter auszubauen. Darunter sind viele Körperschaften, die bereits konkrete Pläne zur Umsetzung einer ÖÖP bis 2023 haben.

Die Studie ist ab dem 27.09.2018 erhältlich und kann kostenlos unter studien@curacon.de bestellt werden.

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