Elektronische Rechnung bald Pflicht

Alle Rechnungen, mit denen eine Lieferung oder sonstige Leistung abgerechnet wird und die nach der Erfüllung von öffentlichen Aufträgen sowie für Konzessionen ausgestellt wurden, müssen zukünftig mittels elektronischer Rechnung (E-Rechnung) abgerechnet werden. Dies gilt für Rechnungsaussteller und Rechnungsempfänger. Ausnahmen sind Rechnungen unter 1.000 €.

Der Rechnungsaustausch findet über ein zentrales Rechnungseingangsportal des Bundes statt, welches seit Mai 2018 im Pilotbetrieb läuft und im Herbst 2018 seinen Produktivbetrieb aufnehmen soll.

Für die Ausstellung der elektronischen Rechnungen wurde der Datenaustauschstandard XRechnung entwickelt. Dieser enthält neben einem elektronischen Abbild der Rechnung maschinenlesbare Rechnungsinformationen, welche durch die Buchführungsverfahren automatisch verarbeitet werden können.

Alternativ dürfen auch vergleichbare Datenaustauschstandards verwendet werden. Nach der E-Rechnungs-Verordnung müssen E-Rechnungen medienbruchfrei verarbeitet werden.

Folgende Fristen müssen beachtet werden:

  • Ab 27.November 2018 ist die elektronische Rechnung Pflicht für oberste Bundesbehörden und alle Verfassungsorgane des Bundes.
  • Subzentrale öffentliche Auftraggeber (alle öffentlichen Auftraggeber, die keine obersten Bundesbehörden sind), Sektorenauftraggeber und Konzessionsgeber müssen erst ab 27. November 2019 die E-Rechnung einsetzen.
  • Rechnungssteller müssen spätestens ab 27. November 2020 Rechnungen in elektronischer Form ausstellen.
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