Dialoge auf dem Deutschen Kämmerertag

Der Deutsche Kämmerertag ist die Möglichkeit für Finanzentscheider des öffentlichen Sektors, sich im Rahmen von Vorträgen, Arbeitskreisen und Podiumsdiskussionen mit Experten und Kollegen aus anderen Kommunen über die wichtigsten Themen auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Auch dieses Jahr war Curacon als Mitveranstalter mit einem Stand und einem interdisziplinären Team vertreten. Frau Frederike Milde diskutierte in großer Runde als Gastgeberin des Arbeitskreises „§2b UStG & Tax Compliance: Hand in Hand?“ aktuelle Praxisfragen der Kommunen, die sich aus dem geänderten Umsatzsteuerrecht ergeben. Besonderer Fokus lag dabei auf der Risikominimierung durch ein Tax-Compliance-Management-System.

Neben den Arbeitskreisen, führten die Curacon Mitarbeiter zahlreiche interessante Fachgespräche im gesamten Spektrum kommunaler Themen.

Curacon nutzte den Deutschen Kämmerertag auch dazu die aktuelle Studie über Öffentlich-Öffentliche Partnerschaften (ÖÖP) zu veröffentlichen und tauschte mit vielen Teilnehmern Erfahrungen und Erkenntnisse zur Zusammenarbeit im öffentlichen Raum aus.

Die berichteten Einzelerfahrungen fügten sich dabei gut in das von der Studie gezeichnete Bild. Bei Voraussetzungen, Chancen und wachsender Bedeutung aufgrund des demografischen Wandels und der Digitalisierung waren sich viele Besucher des deutschen Kämmerertags einig.

Die Zusammenarbeit im öffentlichen Raum sehen viele Kommunen als moderne Möglichkeit Potenziale zu multiplizieren oder zumindest Kosten zu sparen.

„ÖÖPs bieten eine große Chance, organisatorische Kompetenz zu bündeln – mit dem sekundären Effekt Geld zu sparen.“ (Bürgermeister einer Stadt mit weniger als 20 000 Einwohnern)

„……heißt Dinge auszuprobieren, Erfahrungen auszutauschen, doppelte Fehler zu vermeiden“ (Kämmerer einer Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern)

Bei den Voraussetzungen war man sich einig, dass die Kommunikation auf Augenhöhe und beidseitiges Vertrauen notwendige Bedingungen für die Zusammenarbeit sind. Viele Teilnehmer hielten des Weiteren einen hohen Handlungsdruck und finanzielle Anreize für essentielle Treiber von ÖÖPs.

„ÖÖP ist nur möglich, wenn ich über den eigenen Tellerrand hinausschaue und kein Kirchturmdenken an den Tag lege.“

(Bürgermeister einer Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern)

„ÖÖP funktioniert nur, wenn entweder die Not groß ist oder Geld dabei rumspringt.“ (Abteilungsleiter einer Landesbehörde)

Wie auch in großen Teilen der privatwirtschaftlichen Welt, war das Thema Digitalisierung beim Deutschen Kämmerertag omnipräsent. Mehrere Teilnehmer sehen hierbei ÖÖPs als einzige Möglichkeit, den neuen Herausforderungen zu begegnen.

„Digitalisierung lässt sich nur noch kooperativ angehen.“ (Kämmerer einer Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern)

„Themen wie Smart City oder Elektromobilität können kleine und mittlere Kommunen alleine nur schwer stemmen.“ (Kämmerer einer Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern)

Eine empirische Untersuchung der Ausgestaltung und des Managements aktueller ÖÖPs sowie eine Bewertung aktueller Entwicklungen finden Sie in unser Studie hier

Wir danken allen Teilnehmern des Deutschen Kämmerertages für die interessanten und anregenden Gespräche.

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