Studie Führung und Aufsicht 2018

Deckblatt für Studie Führung und Aufsicht 2018

„Aufsichtsratsmitglieder in Deutschland sind zu alt, zu risikoscheu und verfügen häufig nicht über die notwendigen Fähigkeiten.“ So fasste das Handelsblatt die Ergebnisse einer im Mai durchgeführten Befragung von 20 Führungskräften zusammen und titulierte „Deutsche Aufsichtsräte – nur ‚nutzlose alte Kerle‘“.

Diesem Bild kann zumindest für das Gesundheits- und Sozialwesen jetzt widersprochen werden. In der Befragung von über 350 Unternehmensführern und Aufsichtsräten aus ganz Deutschland waren 74 % der Befragten mit der Zusammensetzung von fachlichen Kompetenzen im Aufsichtsgremium zufrieden und auch die Bewertung verschiedener Fähigkeiten fiel mehrheitlich positiv aus.

Die umfassende Curacon Studie legt den Schwerpunkt der Untersuchung auf die praktische Ausgestaltung von Aufsichts- und Führungsstrukturen im Abgleich mit den Vorgaben aus den gängigen Corporate Governance Kodizes. Dabei untersucht die Studie insbesondere die Umsetzung und Einstellung zu Neuerungen wie etwa den Vorgaben zur Geschlechterverteilung oder Compliance Managementsystemen.

Im Ergebnis zeigt sich, dass Corporate Governance weiterhin als ein kritischer Erfolgsfaktor wahrgenommen wird, der kontinuierliche Anpassung erfordert. Länger etablierte Grundsätze zur guten Führung und Aufsicht, wie sie in den Corporate Governance Kodizes festgehalten sind, werden in der Praxis häufig gut umgesetzt. Neue Entwicklungen und Veränderungen der Kodizes finden allerdings nur langsam Einzug in die Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Mit unserem Factsheet bekommen Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse. Sollten Sie Interesse an der kompletten Studie haben, können Sie diese hier mit einem Klick kostenlos bei uns bestellen.

 

Autoren:
Tobias Allkemper, Matthias Borchers
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