BTHG-Studie 2019

Deckblatt für BTHG-Studie 2019

Das Bundesteilhabegesetz als größte gesetzliche Änderung in der Behindertenhilfe stellt insbesondere Leistungserbringer mit Wohnsettings vor die große Herausforderung die komplexen Neuregelungen in die Praxis umzusetzen. Vor einem Jahr hat Curacon in einer umfassenden deutschlandweiten Befragung die Stimmungen und Erwartungen der Branche aufgenommen. An der damaligen Studie beteiligten sich 121 Vorstände und Geschäftsführer von Einrichtungen mit Wohnsettings verschiedener Trägerarten.

Die Studienteilnehmer beschrieben dabei zu 48 % ihre Vorbereitung auf das BTHG als proaktiv – trotz des eher negativen Stimmungsbildes, das die Branche von den wirtschaftlichen Konsequenzen des Gesetzes hatte. So glaubten zum Beispiel 94 % der Befragten nicht an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklungen in der Behindertenhilfe durch das BTHG. Diese negative Sichtweise galt erfreulicherweise nicht für die Situation der Hilfeempfänger. Die Mehrheit der Befragten gab an positive Auswirkungen auf das Leben der Menschen mit Behinderungen zu erwarten.

Der Fokus der BTHG-Studie 2019 liegt nun auf dem aktuellen Umsetzungsstand der Leistungserbringer. Anhand von 10 Meilensteinen wird analysiert, wie die Branche den Vorbereitungsprozess gestaltet.

Wie auch im letzten Jahr basiert die Studie auf einer deutschlandweiten Befragung. Die Online-Befragung startet am 14. Januar, richtet sich an Vorstände und die Geschäftsführungen von Leistungserbringern mit Wohnsettings und ist unter folgendem Link abrufbar:

www.curacon.de/BTHG

Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Mai veröffentlicht.

Autoren:
Christiane Hasenberg, Dr. Jan Appel
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