Wettbewerb, Personalmangel, eine unzureichende Refinanzierung von Kostensteigerungen und eine Ausweitung regulatorischer Vorgaben führen trotz hoher Nachfrage immer häufiger in eine wirtschaftliche Schieflage oder sogar Insolvenz.
Die Vorgaben in der Regulatorik in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung werden zwar zurückgefahren; es bestehen jedoch unverändert ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Um diese zu erfüllen und zukunftsfähig zu bleiben, steigen die Gemeinkosten im Hinblick auf das Immobilien- und Nachhaltigkeitsmanagement – ohne Abbildung in der Refinanzierung.
Es ist das perfekte Dilemma: Auf der einen Seite belasten Mehrkosten im Bereich der Gemeinkosten oder Investitionen in die Digitalisierung oder Nachhaltigkeit ohne angemessene Refinanzierung die Ertragslage. Auf der anderen Seite gefährdet eine Unterlassung die Zukunftsfähigkeit und führt zu sinkender Leistungsfähigkeit.
Was ist zu tun, um dieses Dilemma aufzulösen? Einerseits ist die Politik gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und auch die Effizienz der Versorgungssysteme durch Bürokratieabbau, Reformen der Versorgungsstrukturen und der Vergütungssysteme sowie Förderung von Digitalisierung und Innovationen zu erhöhen. Andererseits sind aber auch die Unternehmen selbst in der Pflicht, Effizienzreserven innerhalb der Unternehmen, aber auch unter Nutzung von Synergien im Rahmen von Kooperationen zu heben. Strategisches Handeln, Effizienz und konsequente Steuerung werden zur Überlebensvoraussetzung.
Und auf eines können alle hoffen: Investitionen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden sich letztendlich amortisieren!
Dieser Artikel stammt aus unserem Mandantenmagazin Curacontact, das 4 x im Jahr aktuelle Themen für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft, für Öffentlichen Sektor und Kirche aufbereitet. Interesse? Jetzt kostenlos abonnieren!