Das Programm für den ZukunftsKongress Sozialwirtschaft managen 2026 steht fest. Unter dem Fokusthema „Verlust. Und Gewinn“ treffen sich Entscheidungsträ-ger und -trägerinnen der Sozialwirtschaft vom 24. bis 25. Juni 2026 erneut auf der Zeche Zollverein in Essen.
Verantwortet vom Evangelischen Johanneswerk, der Ecclesia Gruppe und Curacon rückt der Kongress die inhaltliche Auseinandersetzung mit den zentralen Zukunftsfragen der Sozialwirtschaft in den Mittelpunkt. In Diskussionspanels, Vorträgen und praxisnahen Workshops werden insbesondere künftige Personalstrategien, Digitalisierung, der Einsatz von KI sowie finanzielle und strukturelle Entwicklungen in der Sozialwirtschaft beleuchtet. Das diesjährige Fokusthema „Verlust. Und Gewinn.“ fragt danach, was entsteht, wenn die vertraute Perspektive „Gewinn und Verlust“ umgedreht wird – und ob es in der Praxis der Sozialwirtschaft womöglich gerade dort Fortschritt, Qualität und neue Handlungsspiel-räume gibt, wo zuvor Verzicht, Begrenzung oder Abschied stehen.
Programm-Highlights 2026
Zum Auftakt erwartet die Teilnehmenden ein Empfang, geführte Rundgänge über das his-torische Gelände der Zeche Zollverein sowie optionale Workshops zu aktuellen Schlüs-selfragen wie Fachkräftemangel, Pflegereform 2026 und der „Reform der Reform“ des Bundesteilhabegesetzes.
Die anschließende Keynote prägen dabei erneut profilierte Stimmen aus Wissenschaft und Gesellschaft:
- Katja Kipping, Geschäftsführerin des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverban-des
- Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, renommierter Finanzwissenschaftler und Direk-tor des Forschungszentrums Generationenverträge
- Prof. Dr. Christiane Woopen, Hertz-Professorin für Life Ethics an der Universität Bonn und ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats
Abgerundet wird der Auftaktabend von einem Get-together im Erich-Brost-Pavillon mit Blick über das gesamte Zollverein-Gelände und Gelegenheit zum intensiven Austausch.
Am zweiten Kongresstag strukturieren drei Panels das Programm:
- „Weniger ist mehr? Personalstrategien 2030“ – mit Einordnungen zu demogra-fischer Entwicklung, Trägerstrategien und der Frage, was die Pflege 2030 attraktiv macht.
- „Ein ehrlicher Blick auf die Zahlen“ – zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, Finanzierung und dem Zusammenspiel von Qualität und wirtschaftlicher Stabilität.
- „Digitale Gewinne und Verluste“ – zu Chancen und Grenzen von KI in der So-zialwirtschaft, strategischer Ausrichtung und praxisnahen Einstiegsprojekten für Non-Profits.
Ein abschließendes Resümee bündelt die gewonnenen Erkenntnisse und richtet den Blick auf die Zukunft der Sozialwirtschaft unter dem Leitmotiv „Verlust. Und Gewinn.“
Der ZukunftsKongress Sozialwirtschaft managen richtet sich an Verantwortliche in sozia-len Organisationen, die die Zukunft ihrer Einrichtungen aktiv gestalten wollen. Er bietet den Rahmen, zentrale Fragen gemeinsam zu bearbeiten, Positionen zu schärfen und kon-krete Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Sozialwirtschaft mit-zunehmen.
Weitere Informationen zum Programm sowie die Anmeldung finden sich unter www.sozialwirtschaft-managen.de!