Ein startendes Flugzeug von hinten

TCMS – mehr Sicherheit in der digitalen Welt

Unsere exklusive Studie zu TCMS in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, bei Kirche und Kommune zeigt, dass ein großes Sicherheitsbedürfnis besteht und der Nutzen von TCMS erkannt ist.

TCMS-Studie 2021

Titelbild der TCMS-Studie

Die steuerlichen Erfordernisse bei Einrichtungsträgern der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, bei Kirche und Kommune werden zunehmend komplexer. Die kürzlich durch das Jahressteuergesetz 2020 verabschiedete Reform des Gemeinnützigkeitsrechts führt zwar zu wesentlichen Erleichterungen, insbesondere bei der Zusammenarbeit steuerbegünstigter Körperschaften. Dennoch ist es wichtig den Überblick zu behalten, um nicht vermögensrechtliche oder personenbezogene Restriktionen befürchten zu müssen.

Dieses Ziel wird durch die unternehmensinterne Einbindung eines Tax-Compliance-Management-System (TCMS) erreicht.

Um ein aktuelles Stimmungsbild zur Bedeutung und zum Implementierungsstand von TCMS in Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, bei Kirche und Kommune zu erheben, haben wir eine neue Studienbefragung initiiert. Die Studie blickt unter anderem auf die Inanspruchnahme externer steuerberatender Unterstützung, die Quantität und Qualität steuerlicher Außenprüfungen und die innerbetriebliche steuerliche Organisation.

Der Nutzen von TCMS zur Risikominimierung und zur steueroptimierten Gestaltung ist von den Einrichtungsträgern im Gesundheits- und Sozialwesen durchaus erkannt. Die Umsetzung steckt überwiegend jedoch noch in den Kinderschuhen. Auch hier liefert die Studie interessante Einblicke hinsichtlich des empfundenen Nutzens und des Nutzungsgrades von TCMS.

Lohnt sich die Einführung eines TCMS und wenn ja, für wen?

Der erste Teil der Frage ist klar mit „ja“ zu beantworten und wird auch überwiegend von den Studienteilnehmern so gesehen. Der zweite Teil der Frage könnte gleichfalls leicht beantwortet werden („für alle“), wobei sich dann die Anschlussfrage stellt: „Muss mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden?“

Hinlänglich ist bekannt, dass die letzte Frage tendenziell eine rhetorische Frage ist und hier mit „Nein“ zu beantworten ist. Sicherlich wird ein „kleiner“ Einrichtungsträger oder eine kleine Kirchengemeinde kein vollumfängliches TCMS benötigen. Dennoch sollten auch diese Träger sich mit der Thematik auseinandersetzen und sich ggf. zumindest eine steuerliche Richtlinie mit Verfahrensabläufen geben.



Faktenüberblick

Ein Einblick

Tax Compliance Management Systeme (TCMS) gewinnen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, bei Kirche und Kommune zunehmend an Bedeutung. Unsere Studie zeigt, dass TCMS als überaus nützlich empfunden werden und sich die breite Mehrheit der Studienteilnehmer bereits intensiv damit auseinandersetzt. TCMS geben den gesetzlichen Vertretern und den verantwortlichen Mitarbeitern Sicherheit, steuerliche Risiken können reduziert und Konflikte mit der Finanzverwaltung frühzeitig vermeiden werden.

Dabei zeigt sich, dass die Risikovermeidung für gesetzliche Vertreter an erster Stelle steht  und direkte Unternehmensvorteile, wie bspw. Die Reduzierung der Steuerbelastung, nachrangig sind.

Grafik zum Nutzen eines TCMS

Die umfassende Umsetzung dieser Systeme steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Viele Unternehmen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft haben zwar vereinzelte Komponenten eines TCMS implementiert, jedoch verfügen lediglich 8% der Befragten über ein umfangreiches TCMS. Um ein ganzheitliches TCMS entwickeln zu können, fehlt es den Unternehmen momentan an Orientierung bei der Einführung der ersten Komponenten, auf denen ein TCMS aufgebaut werden kann.

Grafik zum Umsetzungsgrad eines TCMS

Studienkonzepte & Stichprobe

Die Studie zielt darauf ab, das aktuelle Stimmungsbild zur Bedeutung und zum Implementierungsstand von TCMS in Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, bei Kirche und Kommune zu erheben. Hierzu wurde im Sommer 2020 eine Online-Befragung durchgeführt, an der sich 123 Teilnehmer beteiligten. Zur Zielgruppe der Befragung gehören Führungskräfte bzw. Mitarbeiter im höheren Management der bezeichneten Branchen. Nachgelagert fanden tiefergehende Experteninterviews statt, die auf den Ergebnissen der Online-Befragung aufbauen und qualitativ detailliertere Komponenten zum Thema beitrugen.


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