Abschlussprüfung

Abschlussprüfung mit Mehrwert

Eine Abschlussprüfung hat eine Bedeutung, die über den vorgeschriebenen Prüfungsbericht mit Bestätigungsvermerk weit hinausgeht. Das unabhängige Urteil eines Wirtschaftsprüfers garantiert die Verlässlichkeit von Informationen für alle Entscheidungsträger – von den Gesellschaftern bis zum Aufsichtsrat.

Branchenexpertise für effiziente Ergebnisse

Gesetzliche und freiwillige Jahresabschlussprüfungen

Gegenstand der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB sind der Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und ggf. der Lagebericht. Häufig werden auch freiwillige Abschlussprüfungen durchgeführt. Geschäftsführer und Aufsichtsräte sind häufig Verwalter fremden Vermögens und wissen vor dem Hintergrund ihres Verantwortungsbereiches um den Nutzen einer Abschlussprüfung auch jenseits der gesetzlichen Anforderungen.

Konzernabschlussprüfungen

Größere Unternehmensverbände fassen ihre Einzelabschlüsse häufig in Konzernabschlüssen zusammen. Der nach § 290 HGB aufzustellende Konzernabschluss und der Konzernlagebericht eines Mutterunternehmens sind nach Maßgabe des Gesetzgebers durch einen Abschlussprüfer zu prüfen. Prüfungsgegenstand ist der Konzernabschluss, der sich aus Konzernbilanz, Konzern-GuV, Konzernanhang, Konzern-Kapitalflussrechnung sowie einem Konzern-Eigenkapitalspiegel zusammensetzt. Ergänzt wird der Konzernabschluss durch den Konzernlagebericht.

Prüfungen nach § 53 HGrG

Ist eine Gebietskörperschaft (Bund, Land oder Kommune) mehrheitlich an einem privatrechtlichen Unternehmen beteiligt, muss die Jahresabschlussprüfung gemäß § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) um eine Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung erweitert werden. Bei Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens, an denen keine Gebietskörperschaften beteiligt sind, ist in den Satzungen bzw. Gesellschaftsverträgen häufig eine vergleichbare Prüfung vorgesehen. Der Prüfung nach § 53 HGrG wird grundsätzlich ein Fragenkatalog zugrunde gelegt, der 16 Fragenkreise bzw. Themengebiete umfasst.

Individuelles Prüfungskonzept bringt Vorteile

  • 1. Auftrag

    In einem Planungsgespräch mit Ihrer Geschäftsführung, dem Aufsichtsgremium und Ihrem Rechnungswesen erfolgt die individuelle Abstimmung von Prüfungszeitpunkt und Prüfungsschwerpunkten. Sie profitieren, indem Sie sich auf die Prüfung optimal vorbereiten können und Zeit sparen.

  • 2. Zwischen- und Vorprüfung

    Während der Zwischenprüfung beschäftigen wir uns mit Ihrem internen rechnungslegungsbezogenen Kontroll- und Steuerungssystem. Durch analytische und systembezogene Prüfungshandlungen gewinnen wir ein Verständnis davon, wie Sie Ihre Geschäftsprozesse ausgestalten und steuern. Auf Basis dieser Erkenntnisse richten wir unser Prüfungsstrategie exakt auf Ihr Unternehmen aus.

  • 3. Hauptprüfung

    Die Hauptprüfung ist in der Regel der Schwerpunkt der Prüfungsdurchführung und nimmt einen Großteil des Zeitaufwandes in Anspruch. Hier werden der Jahresabschluss und ggf. der Lagebericht analysiert und ausgewählte Prüfungshandlungen durchgeführt. Auftretende Fragestellungen und Prüfungsfeststellungen werden zeitnah mit Ihnen abgestimmt.

  • 4. Berichterstattung

    Schon während der Abschlussprüfung werden wir Sie und Ihre Mitarbeiter zeitnah über besondere Prüfungsfeststellungen informieren. Nach einem Schlussgespräch wird der aussagekräftige Prüfungsbericht erstellt und gemäß Ihrem Auftrag in den jeweiligen Gremiensitzungen präsentiert und erläutert. Auf Wunsch erarbeiten wir einen Management Letter für Sie, in dem wir unsere Verbesserungsvorschläge darlegen.

Ihr Ansprechpartner

  • Christian Dreyer

    Geschäftsführender Partner
    christian.dreyer@curacon.de
    0 43 31/12 94-16
    »Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe sowie die Bereitschaft, sich mit den Themen des Mandanten kritisch-konstruktiv auseinander zu setzen.«