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Kennzahl des Monats - März 2019:
183 Tage Vakanzzeit

Zwei gegenläufige, fundamentale Entwicklungen stellen die Pflegebranche vor immer größere Herausforderungen: Der demographische Wandel und der Fachkräftemangel. Im Spannungsfeld dieser zwei Entwicklungen kommt es zu erhöhten Arbeitsbelastungen, einer wachsenden Unzufriedenheit sowie überdurchschnittlichen Krankheitsausfällen unter den professionell Pflegenden. Seit Jahren spitzt sich die Situation zu und findet statistisch ihren Ausdruck unter anderem in der immer länger werdenden durchschnittlichen Vakanzzeit.

Die durchschnittliche Vakanzzeit gibt an, wie lange eine Einrichtung im Mittel warten muss, bis eine ausgeschriebene Stelle besetzt wird. Für Fachkraftstellen im Bereich der Altenpflege sind dies laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit 183 Tage. Dabei beinhaltet die Zahl nur solche Stellen, die überhaupt besetzt wurden.

Die Entwicklung dieser Kennzahl in den letzten fünf Jahren spiegelt eine besorgniserregende Entwicklung wider. Schon in 2014 musste eine Pflegeeinrichtung mehr als vier Monate für die Besetzung einer vakanten Stelle einplanen. Heute warten die Einrichtungen im Mittel ein halbes Jahr. 

Quelle: Eigene Darstellung auf Grundlage der Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (https://statistik.arbeitsagentur.de/)

Um den Auswirkungen der Situation entgegenzuwirken und Pflegekräfte möglichst lange gesund und engagiert im Berufsfeld zu halten sowie neue Pflegekräfte zu gewinnen ist konstruktives Handeln auf allen Ebenen essentiell. Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege müssen verbessert werden und der Beruf attraktiver gemacht werden. Während auf der strukturgebenden Ebene politische Reformen erfolgen, können auf Einrichtungsebene häufig Verbesserungspotenziale in den Bereichen „Arbeitsorganisation“, „Führungskultur und Personalentwicklung“, „Kommunikation und Information“ und „Vergütung“ gehoben werden.

Bezüglich der Vergütung bietet sich insbesondere für private Pflegeeinrichtungen durch die Änderung des § 84 SGB XI die Chance, die Bezahlung von Gehältern bis zur Höhe tarifvertraglich vereinbarter Vergütungen sowie entsprechender Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen in die Pflegesatzverhandlung durchzusetzen.

Im Bereich guter Arbeitsbedingungen gibt es eine Vielzahl von Instrumenten, die Pflegeeinrichtungen selbständig einführen und nutzen können. Curacon entwickelt momentan einen Instrumentenkoffer, der gezielt kleine und mittelgroße Einrichtungen bei der Umsetzung guter Arbeitsbedingungen unterstützen soll.

(Mehr Informationen finden Sie unter hier)

Der demografische Wandel ist im vollen Gange. Die Sozial- und Arbeitsmarktreformen haben die Misere verschärft. Die Wirtschaft meldet einen Rekord an unbesetzten Stellen. Der leer gefegte Arbeitsmarkt entwickelt sich zur Wachstumsbremse. Personal ist für Pflegeeinrichtungen zunehmend als limitierender Faktor anzusehen.

(Jan Grabow, Geschäftsführender Partner)

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