Kennzahl des Monats - September 2018: 70 % BTHG-Umbauquote

Viele Leistungserbringer hinterfragen vor dem Hintergrund des BTHG die aktuellen Betreuungssettings. Die Gesetzesänderungen wirken wie ein Katalysator für Strategieanpassungen und geplante Baumaßnahmen. Mit welchen Aus- und Umbaumaßnahmen werden die Einrichtungen konkret reagieren?

Die Kennzahl des Monats September gibt den Anteil der Einrichtungen an die generell einen Aus- oder Umbau aufgrund des BTHG planen.

In der untenstehenden Grafik sieht man wie sich diese Maßnahmen auf die verschiedenen Bereiche verteilen. Neben der im Markt häufig bereits vollzogenen bzw. im Vollzug befindlichen Dezentralisierung sollen zukünftig insbesondere Wohngruppen aus- oder umgebaut werden (43 %). Dies kann damit begründet werden, dass generell ein Wandel der Struktur der Wohnangebote stattfindet. Zukünftig soll es keine klassische Trennung zwischen den Wohnformen ambulant und stationär mehr geben.

Quelle: Curacon BTHG-Studie 2018

Auch der aktuell feststellbare Markttrend in Richtung SGB XI-Pflege spiegelt sich in der Grafik wider. Ein Aus- oder Umbau im Kontext eines SGB XI-Pflegedienstes ist mit rund 37 % die am dritthäufigsten genannte Antwort. Das Problem einer stark alternden Kohorte von Leistungsberechtigten mit Behinderungen wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Am Markt sind sowohl Umwidmungen von SGB XI- in SGB XII-Einrichtungen als auch umgekehrt zu beobachten.

Mehr Informationen zum BTHG finden Sie in unser aktuellen Studie und auf den Seiten des Ressorts.

 

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