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Altenhilfebarometer 2021

Banger Blick in die Zukunft

Zunehmender Personalmangel, Digitalisierungsdruck, nicht lösungsorientierte Reformen und nun auch die COVID-19-Pandemie – die tiefgreifenden Herausforderungen der Altenhilfe sind bekannt. Curacon stellt mit dem Altenhilfebarometer 2021 eine Erhebung zur Stimmungslage in der Altenhilfe vor. Es zeigt sich: Die Branche ist besser durch die Pandemie gelangt als zwischenzeitlich befürchtet. Jedoch blicken die Befragten verunsichert in die Zukunft.

Die Personalsituation bleibt die größte Herausforderung

Der zunehmende Personalmangel ist keine neue Erkenntnis. Für fast alle Teilnehmer:innen der Studie ist es offensichtlich: Es fehlen die Hände, die unsere pflegebedürftigen alten Menschen versorgen. Mehr als 80 % halten einen vermehrten Einsatz von weniger qualifizierten Personal für unumgänglich. Immerhin noch mehr als 70 % erkennen trotz der politischen Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen keine Trendumkehr beim Fachkräftemangel. Das Thema Personal bleibt als größte Herausforderung der Altenhilfe bestehen und wird durch die COVID-19-Pandemie nur noch verschärft. Laut 52% der Befragten begünstigt das Pandemiegeschehen die steigenden Fluktuationsraten im Pflegebereich.

Wirkung der Schutzschirme – Was kommt danach?

In den Einrichtungen ist die wirtschaftliche Situation – aufgrund diverser Schutzschirme, etc. – oftmals besser als erwartet. Aktuell sind immerhin über 60 % der Teilnehmer der Auffassung, dass – wenn auch mehrheitlich mit Einschränkungen – die verhandelten Pflegesätze die Kosten der Einrichtung refinanzieren. Dies sind positive, wenn auch nicht selbstverständliche Entwicklungen der Branche. Jedoch blickt diese skeptisch in die Zukunft: 65% der Befragten erwarten in der näheren Zukunft negative Entwicklungen der Jahresergebnisse. Dies zeugt angesichts des möglichen Wegfalls der Sondermittel zu Corona von Realitätssinn. Unternehmerisches Handels ist auf einen zuverlässigen Handlungsrahmen angewiesen. Die Verunsicherung ist angesichts der gemachten und gedachten Umbrüche in der Branche mehr als berechtigt.

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