Vermeidung von Unternehmenskrisen

Kontinuierliche strategische Prozesse können helfen

Landauf, landab nimmt das Insolvenzrisiko für Krankenhäuser nicht nur zu – zahlreiche Häuser sind mittlerweile von der Insolvenz betroffen und suchen nach Auswegen aus der Krise. Das zeigt sich auch in unserem Beratungsalltag. Wir verzeichnen eine Zunahme an Beratungssituationen, in denen es um zu erstellende Sanierungskonzepte gemäß dem IDW-Standard 6 „Anforderungen an Sanierungskonzepte“ geht. Krisenstadien gemäß IDW S6 (in der Abbildung dargestellt) bauen in der Regel aufeinander, müssen es aber nicht zwangsläufig.

 

Foto der Krisenstadien

Eine Schwierigkeit liegt oft darin, dass Krisen erst relativ spät erkannt werden. Je weiter eine Unternehmenskrise fortgeschritten ist, desto komplexer und aufwändiger wird die Krisenbewältigung. Anders herum formuliert gilt aber auch:

Je früher eine Krise erkannt wird, desto größer ist der Handlungsspielraum zur Kurskorrektur.

Die Herausforderung für die Unternehmensführung insbesondere in stürmischen Zeiten besteht deshalb darin, Stakeholder-, Strategie- und Leistungskrisen rechtzeitig zu erkennen und diese abzuwenden bzw. offensiv damit umzugehen. Hierfür eignen sich beispielsweise:

  • die kontinuierliche Standortbestimmung im Rahmen regelhafter Strategieprozesse und 
  • die regelmäßige Überprüfung von Markt- und Wettbewerbsbedingungen, des eigenen Leistungsgeschehens aber auch anderer äußerer Einflussfaktoren, die unternehmerisches Handeln limitieren können (bspw. Gesetzgebung, Fachkräftemangel).

In Verbindung mit einem aussagekräftigen und belastbaren Unternehmenscontrolling können schwelende Unternehmenskrisen rechtzeitig erkannt und Lösungen gefunden werden. Bestenfalls helfen die aufgezeigten Instrumente – insbesondere auch ein kontinuierlicher strategischer Prozess dabei, Unternehmenskrisen gänzlich zu vermeiden.

Unsere Experten haben Erfahrung in diesem Bereich und beraten Sie gerne zu aktuellen Herausforderungen. Jetzt Kontakt aufnehmen!

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