Controlling in der Sozialwirtschaft – Status Quo und Entwicklungen

Die Studie zum Status Quo und zur Entwicklung des Controllings in der Sozialwirtschaft gibt einen Überblick über die Ausrichtung und Organisation des Controllings in sozialwirtschaftlichen Unternehmen.

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Studie Controlling in der Sozialwirtschaft

Das Controlling in der Sozialwirtschaft spielt im Vergleich zu anderen Branchen, wie dem verarbeitenden Gewerbe, dem Dienstleistungsbereich oder auch dem Krankenhaussektor eine eher untergeordnete Rolle. Doch sowohl die aktuelle Corona-Pandemie als auch die Entwicklungen davor haben gezeigt, dass auch die sozialwirtschaftlichen Hilfefelder nicht mehr auf ein zunehmend differenziertes und leistungsfähiges Controlling verzichten können.

Die Steuerung und kontinuierliche Kontrolle betriebswirtschaftlicher Kennzahlen sind für eine erfolgreiche Unternehmensführung von entscheidender Bedeutung. Mit Herrn Prof. Dr. Steffen Arnold (Duale Hochschule Baden-Württemberg), Herrn Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss (Hochschule Mainz), Frau Prof. Dr. Gabriele Moos (Hochschule Koblenz; DGCS) und Curacon verbinden sich nun Wissenschaft und Praxis mit dem Ziel, eine langfristige Betrachtung der aktuellen Gegebenheiten und Entwicklungstendenzen des Controllings erheben und erarbeiten zu können.

Die diesjährige Studie thematisiert grundlegende Controlling-Aktivitäten, wie z.B. die Ausgestaltung des Berichtswesens und Berichtszyklen, aber auch die generelle Gestaltung des operativen und strategischen Controllings. Das Wirkungscontrolling als Spezifikum der Sozialwirtschaft wird ebenfalls thematisiert. Die Studie zeigt, dass die Funktion des Controllings immer stärker in den Fokus genommen wird, gestalterisch und vor allem methodisch jedoch noch Entwicklungsbedarf besteht.

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Faktenüberblick

Ein Einblick

90% der teilnehmenden Unternehmen messen dem Controlling eine maßgebliche Bedeutung für den jeweiligen Unternehmenserfolg bei. Das Controlling-Verständnis wird jedoch erwartungsgemäß vom Ausbaustand des Controllings beeinflusst. Das Investitions- und Finanzcontrolling und das Leistungscontrolling werden jeweils als sehr maßgeblich eingeschätzt, das Wirkungscontrolling ist hingegen nicht weit verbreitet (nur jedes fünfte Unternehmen). Knapp die Hälfte der Befragten befassen sich nicht explizit mit dem Personalcontrolling, welches in einer personalintensiven Branche wie der Sozialwirtschaft überrascht. Ein Bedeutungsgewinn ist in der Zukunft zu erwarten.

Quelle: Studie Controlling in der Sozialwirtschaft 2022

Das strategische Controlling konzentriert sich auf die Erfolgspotenziale des Unternehmens innerhalb eines langfristigen Planungshorizontes. Es unterstützt den Zielentwicklungs- und Entscheidungsprozess der Führungsebene und ist die Basis für effizientes Handeln. Ein wichtiger Baustein ist hier das Festlegen und regelmäßige Überprüfen der strategischen Ziele: 56% der befragten Unternehmen nehmen dies vor, 44% jedoch nicht. Die eingesetzten Analyseinstrumente, wie z.B. SWOT- oder Benchmarkinganalysen, sind noch relativ gering verbreitet. Im Zuge der zielgerichteten Weiterentwicklung und Transparenz ist das strategische Controlling weiter in den Fokus zu rücken.

Quelle: Studie Controlling in der Sozialwirtschaft 2022

Studienkonzepte & Stichprobe

Die Studie zum aktuellen Stand und zu Entwicklungstendenzen des Controllings in der Sozialwirtschaft ist die erste einer Studienreihe, die gemeinsam von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hochschule Mainz, der Hochschule Koblenz und Curacon erhoben und erarbeitet wurde. Die empirische Untersuchung erfolgte im Rahmen eines Online-Formats, in der sozialwirtschaftliche Unternehmen den Status Quo ihres Controllings darstellen und vergangene sowie zukünftige Entwicklungen aufzeigen konnten. Die Stichprobe der Auftaktstudie setzt sich aus 115 verwertbaren Antworten zusammen.

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